Waren sammeln fürs Brockenhaus

17.10.2017
Text: Lea Freiburghaus
entsprechender Ausschnitt aus Grafik

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Die Post ist top, wenn es ums Sammeln von Alttextilien geht. Das zeigt die neue Art von Strassensammlung, die die Post im Auftrag von Texaid schweizweit durchführt. Was für Alttextilien klappt, kann doch auch für Secondhandartikel funktionieren. So startet die Post auf Initiative der Heilsarmee-Brocki in Kürze einen Pilotversuch. Ziel: einen Abholdienst von Brocki-Waren zu testen.

Secondhandartikel statt Alttextilien

Das Pilotprojekt wird im Umkreis der Brocki-Filialen Wetzikon und Wila durchgeführt. Avisiert werden 8000 Haushalte in Ein- und Zweifamilienhäusern im Zürcher Oberland. Die Sammelperiode findet vom 30. Oktober bis 24. November 2017 statt. Ein Infoflyer mit vorfrankiertem Anmeldetalon soll für eine gute Teilnahme sorgen.

Gesammelt werden nicht nur gebrauchte Kleider und Schuhe, sondern auch Unterhaltungsmedien wie Bücher, CDs oder DVDs. Dazu kommen Haushaltsgegenstände und Geschirr. Die Kunden verpacken dazu ihre Waren in eigens dafür vorgesehene Taschen von bis zu fünf Kilogramm. Wie soll das gehen? «Die Taschen sind von der Grösse her so konzipiert, dass sie voll nicht mehr als fünf Kilogramm wiegen sollten», erklärt Projektleiterin Jasmin Spycher. «So oder so nimmt der Bote die Ware mit, ausser sein DXP ist bereits voll.» Dann sammelt er das Paket am Folgetag ein.

Hohes Tempo

Informiert wurden die Boten der Zustellstellen Pfäffikon (ZH), Turbenthal, Bauma und Hinwil über das Infotool der Zustellung. «Da die Zusteller bereits in ähnlichen Projekten wie beispielsweise Texaid unterwegs sind, erwarte ich hier keine grossen Rückmeldungen – diese Art der Tätigkeit ist bekannt und soweit akzeptiert.»

Das Tempo ist hoch: «Wir werten den Pilotversuch bis Ende Jahr aus», so Jasmin Spycher. Das weitere Vorgehen wird aus den Ergebnissen abgeleitet.