Mister PostActivity

PostActivity hat nicht nur einen neuen Auftritt, sondern die Mitarbeitenden können nun ihre Sport- und Freizeitangebote selbst hochladen. Stefan Kuster hat 2011 PostActivity ins Leben gerufen und leitet das Freizeitprogramm für Mitarbeitende seither.

20.12.2016
Text: Simone Hubacher; Fotos: Monika Flückiger
Stefan Kuster

Beim Klettern im O’Bloc Ostermundigen - Stefan Kuster wird hier von einem Profi des Kletterzentrums gesichert - beträgt die maximale Höhe 19 Meter.

Hoch hinaus ist sein Motto: Klettern und Bouldern war während vieler Jahre das Hobby, das Stefan Kuster, Leiter PostActivity, am intensivsten betrieb. «Ich liebe Sportarten, die in der Natur stattfinden!» Beim Klettern lebe er den Moment und geniesse wunderschöne Ausblicke. «Seit der Geburt von Tochter Lina im Mai 2015 habe ich jedoch nicht mehr viel Zeit dafür und bin deshalb auch ab und zu in der Halle vertikal unterwegs.» Die Bewegung komme generell nicht zu kurz, «auch dank meinen zwei Jobs!» Denn Stefan Kuster fährt beruflich ein Tandem: Er ist Leiter PostActivity bei der Post und Sportlehrer an der Kantonsschule Zürich Nord in Oerlikon – beides sind 50-Prozent-Pensen. «Diese Kombination ist herausfordernd, aber bereichernd!»

Trainee mit Ideen

Kleiner Rückblick: Mit einem abgeschlossenen Sport- und Wirtschaftsstudium im Sack startete Stefan Kuster 2010 das 18-monatige Trainee-Programm der Post, neun Monate davon arbeitete er im Sponsoring. Zwischen der Mitarbeit bei Laufsportveranstaltungen und der Aktion «2 x Weihnachten» hatte er die Aufgabe, ein Konzept für ein Freizeitprogramm für Pöstlerinnen und Pöstler zu entwickeln. Innert weniger Monate wurde dieses bewilligt, und schon 2012 ging der erste PostActivity-Summer-Event in Magglingen über die Bühne. «Dazwischen kam irgendwann die Frage, ob ich das Programm selbst gerne leiten würde», so Kuster, der auf diesem Weg nahtlos vom Trainee zum Leiter PostActivity avancierte. Heute ist PostActivity beim Gesundheitsmanagement der Post angesiedelt.

Ab ins Berner Oberland

Lenk im Berner Oberland steht am 10./11. März im Zeichen von PostActivity Winter. Langlauf, Eisklettern, Schneegolf, Schlitteln, Telemark, Aquafit, eine Team-Trophy, ein Parallel-Riesenslalom, noch mehr Sport und jede Menge Spass stehen auf dem Programm! Der Entscheid zugunsten der Gemeinde Lenk – angeschaut hatte sich Kuster auch Arosa und Mürren – fiel wegen der praktischen Auswahl an Hotels und Herbergen (verschiedene Preiskategorien) und der zumutbaren Anreise. Im Organisationskomitee arbeiten nebst Kuster fünf Personen mit: Es sind Pöstler aus verschiedenen Bereichen, die sich jeweils für einen solchen Einsatz bewerben und dann auch dafür bezahlt werden. Am Eventwochenende selbst stehen zudem viele freiwillige Kolleginnen und Kollegen im Einsatz. Mit 250 Teilnehmenden aus den verschiedensten Bereichen rechnet Stefan Kuster für den Lenk-Event.
Zu PostActivity gehören auch das traditionelle Fussballturnier Anfang Herbst und die immer wechselnden Angebote von Mitarbeitenden für Mitarbeitende (s. Kasten). «Ich bin gespannt auf alle Angebote und freue mich sehr auf die Feedbacks der Mitarbeitenden und insbesondere auf den in Kürze bevorstehenden PostActivity-Winter-Event!», sagt Stefan Kuster.

Anmelden bis 31. Januar 2017 und mehr Details zum Event

Das neue PostActivity

Seit 1. Dezember hat PostActivity einen neuen Auftritt, und geändert hat viel mehr als bloss das Logo! Die wichtigste Neuheit: Sämtliche Mitarbeitenden laden ihre Sport- und Freizeitangebote selbst hoch – sei es ein wiederkehrendes Boot Camp in der Mittagspause oder ein einmaliges Squashturnier. Neu sind auch die Kommentar- und die Teilfunktion. Machen Sie sich selbst ein Bild davon. www.postactivity.ch

Persönlich

Stefan Kuster (37) lebt mit seiner Frau Fabienne und der 19 Monate alten Lina in Richterswil (ZH). Ausser für Familie und Sport schlägt sein Herz fürs Reisen: 5 Monate in Australien und Neuseeland (2000) weckten seine Reiselust. Es folgten ein Studiensemester in Montpellier (2003), ein Hilfseinsatz in Sri Lanka (2005) und grosse Backpacker-Reisen in Südamerika (2009) und Südostasien (2013).