Schweizer Meister bei den PTT-Senioren

Michel Paillard, seit 1992 im Ruhestand, hat 44 Jahre bei der Post gearbeitet und 1978 die Einführung des ersten Postomaten von Lausanne miterlebt.

24.11.2015
Text: Annick Chevillot; Fotos: François Wavre
  • Michel Paillard
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Wie war Ihr erster Arbeitstag?

Ich habe 1948 an einem Einführungskurs in Vevey teilgenommen.

Wie viele Funktionen hatten Sie?

Ich arbeitete am Schalter von diversen Poststellen, unter anderem in Verbier mit der Reisepost; bei der Nachnahmestelle in Bern; beim Briefversandamt; beim Zeitungsdienst und beim Postcheckamt in Lausanne. Zudem war ich Betriebssekretär, Dienstchef und Verwalter im Postcheckamt in Lausanne.

Ihre prägendste Erinnerung?

Der Überfall auf die Poststelle Chauderon in Lausanne, bei dem einer meiner Kollegen kaltblütig niedergeschossen wurde.

Was verbindet Sie mit der Post?

Die Post ist eine grosse Familie, und es macht mir immer Freude, das berufstätige Personal zu grüssen.

Erinnern Sie sich an die Einführung des ersten Postomaten in Ihrer Region?

Ja! Er wurde im April 1978 in der Poststelle Saint-François in Lausanne in Betrieb genommen.

Wie sehen Sie die Post heute?

Ich verfolge ihre Entwicklung aufmerksam und sehe, dass sie sich, so gut es geht, den neuen Technologien anpasst.

Sie betreiben einen aktiven Ruhestand.

Ich liebe Tennis! Als Betreuer und ehemaliger Schweizer Meister bei den PTT-Senioren habe ich während vieler Jahre die Junioren meines Clubs trainiert. Derzeit organisiere ich Spiele für die Senioren und Tenniskurse im tunesischen Hammamet. Ich werde also in Topform sein, wenn ich am 3. Dezember meinen 85. Geburtstag feiere.