IMS erschliesst neue Ertragsquellen

Günstige Preise für die Post und neue Ideen für den Drittmarkt, um den Gewinn zu steigern: Dies sind die Ziele der Post Immobilien Management und Services AG (IMS) in den nächsten Jahren. Wie sollen sie erreicht werden?

Ausgabe 9/2017
Text: Claudia Iraoui; Illustrator: Pixelfarm
  • RENDITELIEGENSCHAFTEN Zukünftig wird IMS weniger Poststellen betreuen. Im Gegenzug baut sie nicht postalisch genutzte Liegenschaften an guter Lage um und vermietet sie als sogenannte «Renditeliegenschaften». Damit generiert sie zusätzliche Mieteinnahmen und Aufträge.

  • DIGITAL REAL ESTATE IMS sucht innovative Ideen und entwickelt daraus digitale Immobilienprodukte. Diese verwendet sie entweder selber oder verkauft sie an andere Firmen. Dadurch erwirtschaftet sie zusätzlichen Umsatz.

  • FACILITY MANAGEMENT UND BAU Damit die Dienstleistungen von IMS günstiger werden, muss sie das Facility Management und den Bau schweizweit vereinheitlichen und effizienter organisieren. Das Ziel heisst hier: nicht mehr, sondern cleverer arbeiten, auch auf dem Drittmarkt.

  • IMS CLEAN In der Unterhaltsreinigung organisiert sich IMS von Grund auf neu und schweizweit nach dem gleichen Prinzip. Das Ziel lautet: IMS Clean ist optimal organisiert, putzt dort, wo es nötig ist, und leistet dabei Qualitätsarbeit.

Die gesellschaftlichen Veränderungen und die Digitalisierung haben direkte und indirekte Auswirkungen auf alle Bereiche der Post. Als Immobilien-Dienstleisterin, die den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes abdeckt, bildet Post Immobilien Management und Services AG (IMS) hier keine Ausnahme. «IMS verfolgt hauptsächlich zwei Ziele: Einerseits den Bereichen der Post bedürfnisgerechte Flächen zu Marktpreisen zur Verfügung zu stellen. Anderseits durch die Entwicklung des nicht postalisch genutzten Liegenschaftsbestands langfristig Mieterträge von Dritten zu generieren», erklärt Stefan Dürig, Geschäftsleiter IMS. Der Umbau des Postnetzes hat weitreichende Folgen für den Bereich: Die Poststellen werden in neue Formate umgewandelt, wodurch IMS Aufträge und Umsatz verliert. Gleichzeitig verlangt die Post, dass die Dienstleistungen günstiger werden – sowohl beim Facility Management als auch bei der Reinigung. Wie also neue Einnahmequellen erschliessen und gleichzeitig die Kosten pro Quadratmeter senken? Antworten auf diese Frage gibt die neue Strategie von IMS, die auch im Intranetvideo erklärt wird.