Der Kunde von morgen: eine Vision

Der Kunde von morgen: Die Post wandelt sich für ihre Kunden

«Der technologische und gesellschaftliche Wandel schreitet rasant voran, und wir müssen Lösungen entwickeln, die uns auch in Zukunft Erfolg bringen.»

22.11.2016
Susanne Ruoff, Konzernleiterin

Susanne Ruoff, Konzernleiterin

«Am frühen Morgen zieht feiner Kaffeeduft durchs Haus. Die Kaffeemaschine hat registriert, dass bald die letzte Kapsel verwendet wird, und deshalb automatisch Kaffee nachbestellt. Der Pöstler wird im Verlauf des Vormittags das Paket beim Kaffeehändler abholen und dem Kunden in den Kofferraum seines Autos legen. In einem schwer erreichbaren Bergdorf fehlt dem Dorfarzt ein wichtiges Medikament. Die Post-Drohne liefert das Mittel aus der nächsten Apotheke innert Kürze. Noch sind solche Szenarien Zukunftsmusik - aber die Welt verändert sich und damit verändert sich auch die Post. Der technologische und gesellschaftliche Wandel schreitet rasant voran, und wir müssen Lösungen entwickeln, die uns auch in Zukunft Erfolg bringen. Das bedeutet nicht, dass wir die Post vollständig umkrempeln! Wir wollen jedoch bei der Weiterentwicklung am Ball bleiben – so wie wir das seit jeher tun.

Physisch und digital

Die Post wandelt sich stetig. Von der Gotthardpost bis in die heutige Zeit haben wir uns immer wieder den Anforderungen der Gesellschaft und den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden angepasst. Unverändert geblieben ist unsere Kernkompetenz: der sichere Transport von vertraulichen Daten. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Doch was wir früher vor allem physisch erledigt haben, geschieht heute mehr und mehr digital. Ein Beispiel für die Erschliessung neuer Geschäftsfelder ist die E-Health-Plattform der Post. Unsere Kundinnen und Kunden werden immer mobiler, flexibler und digitaler. Das zeigt sich darin, dass sie immer weniger «auf die Post gehen». Die Zahl der am Schalter aufgegebenen Briefe und Pakete nimmt stetig ab, und auch Einzahlungen werden immer mehr zu Hause am Computer oder unterwegs auf dem Smartphone erledigt. Unsere Kundschaft erwartet von der Post, dass Dienstleistungen unabhängig von Zeit und Ort angeboten werden. Wir bringen die Post deshalb direkt zum Kunden, sei dies mit der SMS-Briefmarke, der Sendungssteuerung, TWINT oder unseren vielfältigen Zugangsmöglichkeiten wie den My Post 24-Automaten. Indem wir immer wieder durch die Kundenbrille schauen, erkennen wir, was unsere Kundinnen und Kunden von uns erwarten, und können entsprechend darauf reagieren.

Wandel aktiv anpacken

Der zunehmenden Konkurrenz und dem wachsenden Margendruck können wir uns nur entgegenstellen, indem wir uns konsequent und rasch weiterentwickeln. Dazu müssen wir Innovationen vorantreiben, den gesellschaftlichen Wandel vorausschauend anpacken und den Willen haben, uns rasch an neue Gegebenheiten anzupassen. Dazu gehört, dass wir auch Ideen vorantreiben, die derzeit noch keinen Markt haben, wie beispielsweise die SmartShuttles, die Drohne oder den Lieferroboter. Mir ist wichtig zu betonen, dass bei dieser Entwicklung immer der Mensch im Zentrum steht. Die neuen Technologien werden uns in unserer Arbeit unterstützen und keinesfalls ersetzen. Die Mitarbeitenden sind deshalb auch grundlegend für den Wandel. Nur mit ihnen kann der Post der Schritt in die Zukunft gelingen.»

«Wir müssen Lösungen entwickeln, die uns auch in Zukunft Erfolg bringen.»

Interessiert Sie dieses Thema? Stellen Sie Ihre Fragen am 6. Dezember oder im Voraus an folgende Adresse: redaktion@post.ch

Der Live-Chat mit Susanne Ruoff findet am 6. Dezember 2016 um 11.00 Uhr statt: pww.post.ch/livetalk