Vom «elektronischen Pöstler»

Konzernleiterin Susanne Ruoff berichtet regelmässig über ihre Eindrücke und Erlebnisse aus ihrem Postalltag.

19.02.2013
  • Susanne Ruoff am Sitz von ePost Product House mit Urs Fischer und Beat Christen.

    Am Sitz von ePost Product House mit Urs Fischer und Beat Christen.

  • Susanne Ruoff im Logistikzentrum Briefverarbeitung in Gossau

    Im Logistikzentrum Briefverarbeitung in Gossau.

  • Susamme Ruoff im Führerstand mit Lokführerin Petra Keller im Paketzentrum Frauenfeld.

    Im Führerstand mit Lokführerin Petra Keller im Paketzentrum Frauenfeld.

«Elektronischer Pöstler neben herkömmlichem Pöstler? Bei der Post funktioniert das friedliche Miteinander, davon bin ich überzeugt. Bei den Besuchen, die ich im letzten Monat gemacht habe, wurde dieser Eindruck bestätigt.

Nehmen wir zum Beispiel die Kollegen, mit denen ich mich in Glattbrugg am Sitz von ePost Product House (ePPH) ausgetauscht habe. Sie befassen sich ausschliesslich mit dem virtuellen Angebot der Post. Es ist ein hochmotiviertes Team, eine Art Start-up-Unternehmen, das vor Innovationskraft nur so sprüht. Hier werden unsere elektronischen Dienstleistungen entwickelt, wie die sichere Austauschplattform IncaMail, der elektronische Briefkasten Swiss Post Box oder der elektronische Identitätsnachweis SuisseID. Das Team hat keine leichte Aufgabe, denn rentable, umsetzbare Lösungen zu entwickeln, ist zeitaufwändig und braucht viel Überzeugungskraft. Die Post macht aus den Lösungen gute Produkte, die es verdienen, noch bekannter und noch stärker genutzt zu werden. Wir müssen sie nur noch besser verkaufen!

Nicht weit von Glattbrugg habe ich Mitarbeitende getroffen, die handfeste Arbeit leisten. Im Briefzentrum Zürich-Mülligen, im Logistikzentrum für Briefverarbeitung in Gossau und im Paketzentrum Frauenfeld (hier wird mir die Fahrt in der Lokomotive mit Petra Keller in besonderer Erinnerung bleiben) habe ich gesehen, wie Briefe und Pakete schnell, bestens organisiert und mit sehr viel Know-how gut gelaunt sortiert werden. Vergessen wir nicht: Das traditionelle Kerngeschäft der Post bleibt unser Zugpferd. Die Weiterentwicklung dieser Dienstleistungen ist einer der Hebel, die wir ansetzen, um erfolgreich zu bleiben. Die Post agiert an der Schnittstelle zweier Welten, der physischen und der elektronischen. Die Bedürfnisse unserer Kunden sind differenziert und verändern sich laufend. Deshalb müssen wir das eine tun, ohne das andere zu lassen. Wir werden in den kommenden Jahren bewusst auf Tradition und auf Innovation setzen. Und wir werden miteinander, traditionell und elektronisch, den Erfolg der Post sichern.»