Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter

Der Sonntag, 5. Juni 2016, wird uns noch eine Weile in Erinnerung bleiben.

21.06.2016
Susanne Ruoff

Der Sonntag, 5. Juni 2016, wird uns noch eine Weile in Erinnerung bleiben: Das Schweizer Stimmvolk hat über die Initiative «Pro Service public» entschieden. Es hat die Initiative, die eine Schwächung des Service public zur Folge gehabt hätte, deutlich verworfen. Wir dürfen uns über das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die Grundversorgung und in die bundesnahen Unternehmen freuen.

Doch müssen wir uns bewusst sein: Während des Abstimmungskampfes waren auch kritische Stimmen zu hören. Service public ist ein Thema, das alle angeht und das die Gemüter bewegt. Sowohl seitens Gesellschaft als auch seitens Politik wird jetzt nach der Abstimmung eine ganze Palette an Anforderungen auf uns zukommen. Wir und unsere Leistungen sind und bleiben im Fokus.

Zu den meistgenannten Kritikpunkten gehört die Transformation unseres Netzes. Oft empfinden die Kundinnen und Kunden die Schliessung einer Poststelle als Verlust. Die Schaffung von neuen Kontaktpunkten wird jedoch kaum wahrgenommen. Deshalb müssen wir den Dialog mit der Bevölkerung vor Ort verstärken. Dort also, wo die Veränderungen passieren.

Unsere Vision heisst «Einfach mit System». Unsere Dienstleistungen sollen so einfach wie möglich sein und den Kundinnen und Kunden den Alltag erleichtern. Dies erfordert, dass wir ihre Bedürfnisse verstehen, dass wir ihre Sicht einnehmen. Unser aller tägliches Handeln beeinflusst das Kundenerlebnis. Jeder einzelne Kontakt ist eine Chance, dieses Erlebnis zu einem positiven zu machen.

Sie als Mitarbeiterin und Mitarbeiter der Post leisten sehr gute Arbeit. Das hat das Schweizer Stimmvolk am 5. Juni bezeugt. Wir können aber noch besser werden. Hierfür zähle ich auf Sie alle. Ich danke Ihnen und freue mich darauf, mit Ihnen zusammen die Herausforderungen nach dem 5. Juni 2016 anzunehmen.

Herzlich

Susanne Ruoff