Von der Idee zum Kunden

Dank dem INN-Prozess aus der Geschäftseinheit «Entwicklung und Innovation» gelangen innovative und nachhaltige Vorhaben einfach und schnell zur Marktreife.

Ausgabe 5/2017
Text: Simone Hubacher; Fotos: Regula Roost
  • Knopfdruck auf Service on Demand-Gerät

    Service on Demand: Ein Knopfdruck und das Facility Management ist zur Stelle.

  • Rahel Reichlin

    Rahel Reichlin, Leiterin INN-Prozess

  • Alain Sauerer

    Alain Sauerer, Projektleiter Innovationsmanagement

Die Kaffeemaschine streikt, die Geschirrablage ist voll, der Badge lässt sich nicht aufladen: Ein Knopfdruck auf ein «Service on Demand»-Gerät genügt, und das Gebäudemanagement ist zur Stelle. Seit rund neun Monaten läuft «Service on Demand» mit 100 Apparaten am Hauptsitz der Post. Seither sind weniger Service-Rundgänge nötig, und die Vertragspartner werden aktiv eingebunden – die Situation hat sich für alle verbessert. Daher wird das Produkt nun auch am Markt eingeführt. Link
«Service on Demand» ist ein vom Innovationsmanagement der Post gefördertes Projekt, das den INN-Prozess durchlaufen hat. Durch diesen erhalten innovative und nachhaltige Vorhaben finanzielle Unterstützung und kompetente Rückmeldungen. «Innovationen – sei es bei Produkten, Dienstleistungen oder bei Arbeitsabläufen – tragen wesentlich zum Unternehmenserfolg bei», betont Konzernleiterin Susanne Ruoff.

Noch schneller am Markt

Dank der gelebten Innovationskultur bei der Post ist es jetzt noch einfacher, ein Projekt im INN-Prozess einzureichen bzw. voranzutreiben. Das Ganze geniesst eine hohe Aufmerksamkeit des Konzernmanagements: Der Konzernleitungsausschuss Innovation, Neugeschäft und Nachhaltigkeit (KLA INN), dem Susanne Ruoff vorsitzt, entscheidet, welche Vorhaben finanziell unterstützt werden. «Wir haben den INN-Prozess vereinfacht, um neuen Projektideen den Weg noch besser zu ebnen. Innert kurzer Zeit entwickeln wir konzernübergreifend Geschäftsideen, die auf dem Markt Fuss fassen können – immer mit Blick auf die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden.» Die Innovation gehöre zur DNA der Post. «Es ist deshalb wichtig, dass Ideen rasch und unkompliziert weiterentwickelt werden können. Und dank der engen Begleitung durch Coachs und Experten wird der INN-Prozess von der Idee bis zum marktreifen Projekt noch effizienter», so Susanne Ruoff.

«Professionell und kompetent»

Der Initiant von «Service on Demand», Kaspar Adank (Leiter Innovationsmanagement bei IMS), erlebte den INN-Prozess sehr positiv: «Ich habe schnell und einfach finanzielle Unterstützung erhalten, um meine Idee zum Fliegen zu bringen. Dabei wurde ich stets professionell und kompetent begleitet», sagt er. Auch das Projekt «PostCard-API» erhielt durch den Prozess einen Extraschub – ein Grossverteiler überraschte seine Konsumenten letzten Sommer mit der Möglichkeit, digital Postkarten zu erstellen, die durch die Post gedruckt und an Freunde verschickt wurden. «PostCard-API» ist eine Art Schnittstelle zu den Funktionen von PostCard Creator. Link
Dank der Unterstützung des INN-Prozesses konnten seit 2009 bereits eine Vielzahl von Ideen umgesetzt werden (u. a. SmartShuttle, Post E-Health).

Bei Fragen zum INN-Prozess stehen Rahel Reichlin E-Mail und Alain Sauerer E-Mail vom Innovationsmanagement von Entwicklung und Innovation (E) der Post zur Verfügung. E bringt Wissen, Know-how und neue Partner in die Post. Als Innovationsplattform unterstützt E die Konzernbereiche mit Methoden und Instrumenten, entwickelt konzernweit Projekte und lanciert diese am Markt.

www.post.ch/innovation

Intranet Entwicklung und Innovation