TWINT wird erwachsen

Bern und neu auch Zürich: TWINT hat diesen Monat eine zweite Geschäftsstelle eröffnet. Demnächst erhält TWINT auch ein neues Logo.

17.01.2017
Text: Simone Hubacher, Nadia Meier
TWINT

Wer heute Einkäufe bequem per Smartphone bezahlt – sei es an der Supermarktkasse oder im Restaurant – kommt um TWINT nicht mehr herum. Zweieinhalb Jahre nach der Lancierung ist das zunächst als Tochtergesellschaft von PostFinance gegründete Unternehmen gut etabliert. «Derzeit befinden wir uns in einer anspruchsvollen Entwicklungsphase», sagt TWINT-CEO Thierry Kneissler. Denn die Systeme von TWINT und Paymit werden zusammengeführt. Hinter dieser nationalen Lösung, die im Frühling 2016 angekündigt wurde, stehen die sechs grössten Schweizer Banken – PostFinance, Credit Suisse, Raiffeisen, UBS, ZKB und BCV – sowie SIX, Coop, Migros und Swisscom.

Durch den Zusammenschluss ist TWINT gewachsen: Was vor zweieinhalb Jahren als Fünferteam begann, ist heute ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitenden. Das erfordert mehr Raum. Das Anfang Jahr eröffnete Büro in Zürich ergänzt dasjenige in Bern und bringt mehr Flexibilität. «Das passt gut zur mobilen Arbeitsweise unserer Zeit», so Thierry Kneissler.

TWINT nutzen!


Weil aus TWINT eine grosse Sache geworden sei, verabschiede man sich vom jugendlichen Grün des Logos. Ab Frühling komme deshalb das neue Logo (Schwarz mit Gelb, Rot und Blau) zum Einsatz. TWINT hat grosse Ziele: «Wir sind nicht nur eine mobile Zahlungslösung, sondern ersetzen das ganze Portemonnaie: Bankkarten, Kundenkarten, Stempelkarten und Coupons», sagt Thierry Kneissler. Auch die Funktion, einem Bekannten Geld zu senden oder von ihm zu empfangen, mache TWINT einzigartig. «Nutzt TWINT und erzählt davon in eurem Bekanntenkreis!», fordert der TWINT-CEO auf.