Solarenergie erleben

Die Initianten des Projekt «Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule!» setzen sich für den Bau von Solaranlagen auf Schweizer Schulhausdächern ein. Die Post unterstützt das Klimaschutzprojekt.

19.12.2017
Text: Lea Freiburghaus; Fotos: zVg
  • Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Rebacker in Münsingen bauten im Rahmen des Projektes «Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule» eine Solaranlage auf ihrem Schulhausdach. Erneuerbare Energien werden so für sie fassbar.

    Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Rebacker in Münsingen bauten im Rahmen des Projektes «Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule» eine Solaranlage auf ihrem Schulhausdach. Erneuerbare Energien werden so für sie fassbar.

  • Erneuerbare Energien werden so für sie fassbar.

    Erneuerbare Energien werden so für sie fassbar.

  • Am 3. November 2017 wurde die frisch installierte Anlage feierlich eingeweiht.

    Am 3. November 2017 wurde die frisch installierte Anlage feierlich eingeweiht.

Sie schleppen Solarpanels, Aluminiumteile und Beschwerungssteine. Kabel werden abisoliert und mit Verbindungssteckern bestückt, Schrauben angezogen. Hier sind keine Elektroinstallateure am Werk, sondern Schülerinnen und Schüler, die unter fachkundiger Anleitung eine Solaranlage bauen. Bereits auf zehn Schulhausdächern in der Schweiz ist dies in den letzten fünf Jahren geschehen. Acht weitere Anlagen sind geplant.

Keine Solaranlage ohne Bildung

Hinter der Initiative steckt die Klimaschutzorganisation «myblueplanet». Sie hat das Projekt «Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule!» (JZZ) 2011 ins Leben gerufen. Es verfolgt drei Ziele: «Erstens wollen wir das Thema Klima- und Energiewende in die Schulzimmer tragen und es für die Schüler erlebbar machen. Zweitens ermöglicht es den Bau einer Solaranlage und bringt der Schule damit einen konkreten Nutzen. Drittens möchten wir neben den Schülern und Lehrern auch die Eltern, die Gemeinde, das lokale Gewerbe und die Politik für das Thema gewinnen und sie miteinbeziehen», erklärt Philipp Arnold von myblueplanet. JZZ stellt den Schulen auch nach dem ersten Projektjahr Unterrichtsmaterialien zu Klima, Energie und weiteren Nachhaltigkeitsthemen zur Verfügung.

Post als neue Partnerin

Seit diesem Herbst unterstützt die Post das Energiebildungsprojekt von myblueplanet im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms «pro clima – wir handeln heute». Das Engagement ist eines von zahlreichen Projekten der Post zur Förderung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Elektromobilität. Und es ist Teil der Corporate-Responsibility-Strategie. Auch Postmitarbeitende können bei JZZ mitmachen – im Freiwilligeneinsatz auf der Baustelle, als Sponsor einer Solarzelle oder Botschafter für JZZ.

Anmelden für einen Freiwilligeneinsatz unter: verantwortung@post.ch
Weitere Infos zu «Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule!»: www.jzz.ch
Infos zum Klimaschutzengagement der Post: www.post.ch/klima

Solaranlagen bei der Post

Die Post bezieht ihren gesamten Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren, «naturemade»-zertifizierten Energiequellen in der Schweiz. Sie betreibt auf den Dächern ihrer Brief- und Paketzentren einige der grössten Fotovoltaikanlagen der Schweiz. 2017 speisten die bestehenden elf Anlagen rund 6 GWh Solarstrom ins Netz ein. Bis 2020 sind neun weitere Anlagen geplant, deren Produktion für den Eigenbedarf genutzt werden soll. Details und Produktionsdaten der Solaranlagen der Post: http://post.solarlog-web.ch/die-schweizer-post-plants.html