Sendungen noch effizienter aufbereiten

Mit der Strategie 2017–2020 hat PostMail die Basis für den zukünftigen Erfolg gelegt. Um für die Kunden weiterhin Höchstleistungen zu erbringen, ist unter anderem die Optimierung der Logistik entscheidend. Die schweizweite Einführung von neuen Prozessen bei der Sendungsaufbereitung (SAB) ab Mitte März 2018 wird PostMail dabei helfen, dies zu erreichen.

12.03.2018
Text: Mathias Forny; Fotos: Adrian Moser
Teamleiterin Simone Wüthrich an einer der ersten neuen Anlagen für die Sendungsaufbereitung.

Teamleiterin Simone Wüthrich an einer der ersten neuen Anlagen für die Sendungsaufbereitung.

Die Sendungen aus den Filialen von PostNetz werden derzeit vor allem manuell aufbereitet, bevor sie in den Sortierprozess der Briefzentren gelangen. Konkret werden sie von Hand nach diversen Kriterien wie beispielsweise A- und B-Post getrennt. Mit der neuen Sendungsaufbereitung soll künftig die Aufbereitung grösstenteils maschinell in den Briefzentren und den Logistikzentren für Briefverarbeitung von PostMail vorgenommen werden.

Daher wurde im Herbst 2015 gemeinsam mit PostNetz der Pilotversuch «Sendungsaufbereitung (SAB) Briefpost» durchgeführt. Er zeigte, dass die zentrale und automatisierte Aufbereitung der Briefpost einen positiven Effekt auf die Pünktlichkeit der Briefzustellung hat und das Personal in den Filialen entlastet wird. Gleichzeitig ist der neue Prozess weniger fehleranfällig, und die Mitarbeitenden in den Filialen empfinden die unaufbereitete Ableitung der Briefe als Vereinfachung und Zeitgewinn zugunsten der Kundenbetreuung, besonders in den arbeitsintensiven Abendstunden. PostMail beantragte deshalb bei der Konzernleitung und dem Verwaltungsrat, die Sendungsaufbereitung nach dem neuen Prozess ab Mitte März 2018 etappenweise und schweizweit einzuführen und die nötigen Anlagen zu beschaffen.

Bereits Ende 2017 wurden in den Briefzentren Härkingen und Eclépens die ersten drei neuen Anlagen zur Sendungsaufbereitung in Betrieb genommen. Im laufenden Jahr folgt nun die Inbetriebnahme weiterer Anlagen in Härkingen, Eclépens sowie in Zürich-Mülligen. Dank der neuen Sortiermaschinen kann PostMail so auch grössere Mengen unaufbereiteter Sendungen in hoher Qualität aufbereiten.

«Unser Jahresergebnis bestätigt, dass wir wie geplant unterwegs sind, und die Strategie 2017–2020 die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft von PostMail bildet.»
Ulrich Hurni, Leiter PostMail

«Mit dem Projekt SAB Briefpost steigern wir die Effizienz in der Sendungsaufbereitung und halten die Qualität für den anschliessenden Sortierprozess hoch.»
Patrick Conte, Projektleiter SAB Briefpost

SAB kurz erklärt

Die Sendungsaufbereitung ist ein wichtiger Vorbereitungsschritt, damit die Briefe im anschliessenden Sortierprozess reibungslos und mit hoher Qualität verarbeitet werden können. Die Sendungen werden gestempelt, nach Format (z. B. Normalformat), Produkt (z. B. A-Post) und weiteren Erkennungsmerkmalen getrennt und in den entsprechenden Verarbeitungskanal (maschinelle/manuelle Sortierung) in den Briefzentren gelenkt.

PM-Strategie basiert auf vier Stossrichtungen

Seit dem vergangenen Jahr ist die neue PostMail-Strategie 2017–2020 in Kraft. Die folgenden strategischen Stossrichtungen bilden die Grundlage, damit PostMail langfristig erfolgreich bleibt.

Unser Kerngeschäft: PostMail sichert das Kerngeschäft und entwickelt es weiter, indem sie den Geschäftskunden eine wirksamere Kommunikation und Vermarktung ermöglicht.

Unser ergänzendes Geschäft: PostMail erweitert das Angebot und entwickelt neue Lösungen für die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden, um damit das rückläufige Kerngeschäft teilweise zu kompensieren.

Unsere Logistik: Die Logistik wird weiter optimiert, damit PostMail auch weiterhin Höchstleistungen für die Kunden erbringen kann.

Unsere Organisation: PostMail entwickelt die Fähigkeiten der Organisation und der Mitarbeitenden weiter, um die kommenden Herausforderungen zu meistern.