Pöstler können E-Voting ausprobieren

Jetzt können Postmitarbeitende die elektronische Stimmabgabe der Post anhand einer fiktiven Abstimmung selbst testen.

17.01.2017
Text: Sandra Gonseth

Rund 5000 Auslandschweizer, die im Kanton Freiburg registriert sind, konnten beim Urnengang vom 27. November 2016 ihre Stimme per Internet abgeben. Mehr als 33 Prozent der Auslandschweizer, die abgestimmt haben, nutzten das E-Voting-System der Post erfolgreich. Auch der Kanton Neuenburg hat sich für die Lösung der Post entschieden und wird das System diesen Februar erstmals einsetzen. Es ist derzeit das einzige produktive E-Voting-System mit End-to-End-Verschlüsselung der Schweiz.

Es geht ganz einfach

Weshalb nicht einfach selbst ausprobieren? In einer fiktiven Abstimmung kann das E-Voting-System der Post von A bis Z durchgespielt werden. Es geht ganz einfach: Mittels eines Demo-Systems wird der Besucher vom Herunterladen eines Stimmausweises bis zum Abschluss der Stimmabgabe geführt. Dazu gibt es interessante Hintergrundinfos zu E-Voting und viele Ratschläge.

Transparenz und Sicherheit

Die Post hat zudem Dokumentationen zum E-Voting-Prozess und zu IT-Sicherheitsmassnahmen veröffentlicht, damit Experten die Qualität des Systems beurteilen können. Auch arbeitet sie mit Hochschulen zusammen, die das System aus neutraler wissenschaftlicher Perspektive überprüfen. Denn die Post ist überzeugt, dass nur eine transparente Lösung langfristig erfolgreich sein kann.

Weitere Infos: Demosystem und Hintergrundinfos / Ratschläge: www.evoting.ch
Dokumentationen E-Voting-Lösung: www.post.ch/evoting