Innovative Köpfe führen die Post auf neue Wege

«Ihre Idee ist gesucht» – unter diesem Motto startete im vergangenen Sommer PostVenture17. Nun wurden die besten internen Vorschläge ausgezeichnet.

19.12.2017
Text: Dominic Bruce
  • Die Finalisten des internen Ideenwettbewerbs von PostVenture17 v.l.n.r: Léa Schüpbach, Thomas Plociennik, Patrick Erni, Andrea Zürcher, Thierry Recher, Janick Mischler und Andrea Marrazzo.

  • Die Gewinnerin Léa Schüpbach

  • Claudia Pletscher unterstreicht die Bedetung von Innovation.

  • Roland Keller erklärt den Ideenwettbewerb PostVenture.

Auch Unternehmen brauchen neue Impulse und frische geistige Nahrung. Darum rief die Post im August alle Mitarbeitenden dazu auf, innovative Geschäftsideen einzureichen. Die vier besten Vorschläge, die am 7. Dezember prämiert wurden, sind ein Beleg für das grosse kreative Potenzial der Mitarbeitenden der Post. Als Dank für ihr Engagement lädt die Post die Köpfe hinter den ausgezeichneten Ideen zu einer Bildungsreise ins Silicon Valley ein.

Die Jury überzeugte die Geschäftsidee «Dynamic Pricing» von Léa Schüpbach am meisten, sie gewann deshalb den ersten Preis. Léa Schüpbach will mit ihrer Idee Massensendungen für Geschäftskunden im Format B2 in guter Qualität noch günstiger anbieten. Ihre Überlegung: Der Preis wird zukünftig, ausgehend von Parametern wie der Auslastung, täglich neu berechnet, während der Zustelltag zweitrangig ist.

Janick Mischler und Andrea Marrazzo schlagen mit der Idee «Intrabot» vor, die Inhouse-Logistik von Kunden durch den Einsatz von Indoor-Robotern zu optimieren. Die Post soll dabei als Service-Providerin ihr Spezialwissen einbringen.

Auch heute haben Flyer einen festen Platz im Konzert der Werbemassnahmen. Mit seiner Geschäftsidee «Hybrid Flyer» zeigt Thierry Recher auf, wie Firmen mit wenigen Onlineklicks ihren Flyer drucken und an ausgesuchte Haushalte verteilen lassen können. Für die Post bietet sich die Rolle als Generalunternehmerin an.

Aktuell ist die Empfangssteuerung der Konkurrenz oft eingeschränkt. Dank Andrea Zürcher, Patrick Erni und Thomas Plociennik und ihrer Idee einer Paketdepotadresse mit Wunschzustellung sollen Onlineshopper in Zukunft auch dann von der flexiblen Zustellung profitieren, wenn der Warenversand nicht über die Schweizerische Post, sondern andere Logistikdienstleister erfolgt.

Neben den vier internen Siegerprojekten wurden auch sechs externe Geschäftsideen ausgewählt. Allen zehn Teams stellt die Post für deren vertiefte Ausarbeitung je 50 000 Franken zur Verfügung.

Weitere Informationen im Intranet unter: pww.post.ch/postventure