«Heute war ich als virtuelles Päckli unterwegs»

Der «Nationale Zukunftstag» bei der Post war ein Erlebnis der besonderen Art: Hunderte Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, einen Einblick in die Berufswelt der Post zu erhalten.

09.11.2018
Text: Magalie Terre; Fotos: Felix Ammann
  • Philine, 11 Jahre mit ihrem Papa: «Er zeigt mir das ganze Briefzentrum.»

  • Lian, 11 Jahre: «Was meine Mama macht, möchte ich auch einmal können.»

  • Melanie, 11 Jahre: «Toll, dass wir mit Lego-Steinen etwas bauen durften.»

  • Fabrice, 14 Jahre und Yara, 11 Jahre: «Die Virtual-Reality-Brille war der Hit.»

  • Shannaya, 11 Jahre: «Dank dieser Spezialbrille war ich heute selber ein Päckli.»

  • Lukas, 11 Jahre: «Es war interessant, bei den Meetings von Papa dabei zu sein.»

Arbeitsluft schnuppern, dem Vater oder der Mutter über die Schultern schauen, selber Hand anlegen: Einen Tag lang haben Kinder der 5. Bis 7. Klasse ihre Eltern, ihre Gotte, den Nachbarn oder Bekannte bei deren Arbeit begleitet. Sie lernten nicht nur die verschiedenen Berufe und Tätigkeitsfelder bei der Post kennen. Sie erhielten auch die Möglichkeit, die Seiten zu wechseln. Mädchen erhielten Einblick in „Männerberufe“ und Knaben in „Frauenberufe“. Die Absicht dahinten: Auf diese Weise öffnen sich den Kindern neue Perspektiven und ermöglichen ihnen eine vorurteilsfreie Berufswahl.

Dazu gab es ein zusätzliches Rahmenprogramm – beispielsweise konnten sie mit Legos einen Briefkasten bauen, sie konnten mit den 3-rädrigen DXP fahren oder mit einer Virtual Reality-Brille den Weg eines Päcklis mitverfolgen. Das bot den Kindern die Möglichkeit, Dienstleistungen und Produkte der Post auf spielerische Art und Weise zu entdecken.

Einige Impressionen des Tages:

Philine, 11 Jahre aus Studen, hat ihren Vater begleitet

Ich mag die Arbeit am PC und finde es toll, dass bei der Post so viel Leute arbeiten. Zusammen mit meinem Papi habe ich ein Paket vorbereitet. Dieses werden wir heute Nachmittag im Paketzentrum in Härkingen eigenhändig auf das Rollband legen. Darauf freue ich mich sehr. Mein Papi zeigt mir auch das ganze Briefzentrum.

Lukas, 11 Jahre, aus Ins, war mit seinem Papa unterwegs

Was mir auf den ersten Blick besonders gefallen hat, ist das Z’Nüni. Die Gipfeli sind wirklich lecker hier. Es war aber auch interessant, mit meinem Papa an den verschiedenen Meetings dabei zu sein und mitzuhören. Obwohl ich nicht genau verstanden habe, um was es ging, war es schön, meinem Papa bei seiner Arbeit zuzuschauen.

Lian, 11 Jahre, aus Wichtrach, durfte seine Mami begleiten

Mir hat besonders gefallen, am Computer zu sitzen und zu schauen, wie meine Mami eine Website mit Texten füllte. So etwas möchte ich auch einmal können. Mein erster Versuch, den Post-Drucker zu betätigen, ist mir ebenfalls gelungen.

Melanie, 11 Jahre aus Kallnach war heute mit seinem Stiefmami unterwegs

Am heutigen Tag gab es verschiedene Stationen, an denen man unterschiedliche Dinge ausprobieren konnte. Neben der Virtual-Reality-Brille fand ich es toll, dass wir mit Legosteinen etwas bauen durften. Am meisten freue ich mich aber über den Informatikkurs und das Fotografieren. Ich bearbeite gerne Bilder am Bildschirm.

Shannaya, 11 Jahre, aus dem Graubünden

Der Comic-Kurs hat es mir besonders angetan. Hier werden nicht nur mündliche Gespräche geführt, man kann sich nämlich auch prima mit Zeichnen ausdrücken. Die Virtual-Reality-Brille hat mir ebenfalls sehr gefallen. Bis jetzt wusste ich nicht, welchen Weg ein Päckli zurücklegt. Dank dieser Spezial-Brille war ich heute sogar selber eins und habe so einen Einblick in die „Päckliwelt“ gewonnen.

Fabrice, 14 Jahre aus Marly und Yara, 11 Jahre aus Tafers haben gemeinsam den Papa und Götti begleitet

Heute haben wir eine Menge Sachen angeschaut und ausprobiert: einen Briefkasten mit Legosteinen bauen, Quizfragen beantworten und Comicfiguren zeichnen - zum Beispiel innert einer halben Minute einen Frosch zeichnen. Das war nicht ganz einfach. Die Virtual-Reality-Brille war der Hit. Da konnte man sehen, wie eine Drohne ein Päckli transportierte. Das wirkte so realistisch als würden wir selber fliegen. Beim Runterschauen hatten wir sogar beinahe das Gefühl, wir könnten abstürzen.