Solarenergie auf dem Dach, Gemeinschaft im Garten

Zum zweijährigen Jubiläum des Netzwerkes der Nachhaltigkeitsbotschafterinnen und -botschafter stand der Besuch der Siedlung Oberfeld in Ostermundigen auf dem Programm. Sie ist genossenschaftlich geführt, es wird ökologisches Bewusstsein und Partizipation gelebt.

28.09.2018
  • Holzfassaden, durchgehende Balkone, viel Pflanzen und eine gute Nachbarschaft: Die Zwei- bis zu Fünfeinhalb-Zimmer-Wohnungen decken unterschiedlichste Bedürfnisse ab.

    Holzfassaden, durchgehende Balkone, viel Pflanzen und eine gute Nachbarschaft: Die Zwei- bis zu Fünfeinhalb-Zimmer-Wohnungen decken unterschiedlichste Bedürfnisse ab.

  • Architekt Tilman Rösler erklärt anhand des Plans Besonderheiten dieses Pionierprojekts. Die Genossenschaft hat Gestaltung und Umsetzung gemeinsam geplant.

    Architekt Tilman Rösler erklärt anhand des Plans Besonderheiten dieses Pionierprojekts. Die Genossenschaft hat Gestaltung und Umsetzung gemeinsam geplant.

  • Klare Formen, Fassaden aus Holz und Glas – es gelangt viel Tageslicht in die Wohnungen hinein.

    Klare Formen, Fassaden aus Holz und Glas – es gelangt viel Tageslicht in die Wohnungen hinein.

  • Die Wohnung fängt vor der Türe an: Die Treppenhäuser sind grosszügige, belebte Wohnräume. Es hat nicht nur Platz für Schuhe, Kinderwagen und Schränke, sondern auch für einen Schwatz mit den Nachbarn.

    Die Wohnung fängt vor der Türe an: Die Treppenhäuser sind grosszügige, belebte Wohnräume. Es hat nicht nur Platz für Schuhe, Kinderwagen und Schränke, sondern auch für einen Schwatz mit den Nachbarn.

  • Landschaftsgestalter Helmut Walz erklärt, wie hier die Gärten und Aussenräume organisiert, beackert und gepflegt werden. Abgeschottetes Gärtchendenken gibt es hier nicht.

    Landschaftsgestalter Helmut Walz erklärt, wie hier die Gärten und Aussenräume organisiert, beackert und gepflegt werden. Abgeschottetes Gärtchendenken gibt es hier nicht.

  • Naherholung vor der Haustür: Das Grün wächst reich und vielfältig. Es wird von den BewohnerInnen sorgfältig gepflegt.

    Naherholung vor der Haustür: Das Grün wächst reich und vielfältig. Es wird von den BewohnerInnen sorgfältig gepflegt.

  • Multifunktionale Räume: Im und ums Biotop herum dürfen auch Kinder spielen.

    Multifunktionale Räume: Im und ums Biotop herum dürfen auch Kinder spielen.

  • Ein Sandkasten darf nicht fehlen. Hier herrscht kindliche Kreativität und Ideenreichtum.

    Ein Sandkasten darf nicht fehlen. Hier herrscht kindliche Kreativität und Ideenreichtum. Kinder sind ein guter sozialer Kitt in dieser stark durchmischten Gemeinschaft.

  • Thomas Baur ist natürlich auch auf der Besichtigung dabei – er ist Schirmherr des Netzwerks Nachhaltigkeit der Post.

    Thomas Baur ist natürlich auch auf der Besichtigung dabei – er ist Schirmherr des Netzwerks Nachhaltigkeit der Post.

  • Das Apéro darf nicht fehlen. Es stammt vom Bio-Hof in Heimenhaus.

    Das Apéro darf nicht fehlen. Es stammt vom Bio-Hof in Heimenhaus.

Am Anfang war ein Stück attraktives Bauland des ehemaligen Schiessplatzes in Ostermundigen und eine Interessensgemeinschaft mit der Idee einer autofreien Siedlung. Das war vor gut zehn Jahren. Aus der Gruppe entstand eine Genossenschaft, sie konnte einen Teil des Terrains erwerben. Heute stehen hier drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 100 Wohnungen, der ökologische Standard ist hoch, Gemeinschaftsgefühl wichtig und ein Auto besitzt hier niemand.

Gemeinsam statt einsam

Es ist ein lauschiger Spätsommerabend, an dem die Nachhaltigkeitsbotschafterinnen und Nachhaltigkeitsbotschafter der Post dieses Musterbeispiel nachhaltigen Wohnens besuchen. Hier fühlt man sich schnell wohl: Der Aussenbereich ist geräumig, begrünt, verspielt und vielfältig. Es sind Freiräume, die man mitgestalten soll und kann – Partizipation ist geschätzt und erwünscht.

Energie vom Sonnendach

Die Häuser sind soweit möglich mit Holz gebaut, denn der natürliche Baustoff enthält nur wenig graue Energie. Strom wird per Solarpanel auf den Flachdächern produziert, überschüssige Wärme wird im sandsteinigen Untergrund in 150 Meter Tiefe in einem Reservoir für den Winter gespeichert. Wichtig ist neben Ökologie auch die soziale Nachhaltigkeit. So fördern etwa die vielfältig gestalteten Aussenräume und die geräumigen Treppenhäuser Begegnungen und Austausch. Schön wohnen heisst hier gut leben.

Mehr spannende Infos und Details zur Siedlung Oberfeld erfahren sie unter: wohnenimoberfeld.ch