Regionale und lokale Bedürfnisse im Fokus

Seit 2016 stand für die Post fest: Die Netzentwicklung soll im engen Dialog mit den Kantonen, kommunalen Behörden und der Bevölkerung erfolgen. Auf diese Weise können alternative Lösungen gefunden werden. Zudem können regionale und lokale Bedürfnisse und Besonderheiten berücksichtigt werden. Und dies mit Erfolg, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen.

19.11.2018
Fotos: Regula Roost

Angebot für alle Generationen

Seit 2017 ist das Altersheim der Stiftung Casa San Rocco in Morbio Inferiore (TI) Partner der Post. Die Filiale mit Partner ist zu einem Bezugspunkt in der Region geworden: Dank dieser Lösung hat die Bevölkerung als Ergänzung zum grossen Angebot der Stiftung Zugang zu den wichtigsten Postdiensten. Mit der Zusammenarbeit, die von den Gemeindebehörden unterstützt wird, soll den Bewohnern des Altersheims unter einem Dach ein vielfältiges Angebot zur Verfügung gestellt werden. Zugleich soll die Entstehung eines Mehrgenerationenquartiers gefördert werden, in dem sich auch Familien und Besucher zu Hause fühlen.

Filiale im Maison de l’Absinthe

Seit vier Jahren ist das Maison de l’Absinthe in Môtiers (NE) zur Zufriedenheit aller auch eine Post. Jeden Tag erledigen dort rund 30 Kundinnen und Kunden ihre Postgeschäfte. So wie der Rentner, der die freundliche Atmosphäre in der Filiale schätzt, oder die Frau, die nach Ausführung ihrer Zahlungen gerne einen Absinth degustiert. Der Geschäftsführer erbringt diesen Service für die Dorfbevölkerung gerne. Ja, die Filialen mit Partner tragen auch zum sozialen Zusammenhalt bei!

My Post 24-Automaten ergänzen das Angebot

In der Stadt Schaffhausen können Kundinnen und Kunden in den Quartieren Breite und Buchthalen seit Oktober 2018 nicht nur die beiden neuen Filialen mit Partner nutzen, die im Coop und im Denner eingerichtet wurden. Zusätzlich steht in beiden Quartieren auch je ein My Post 24-Automat zur Verfügung. Damit profitieren die Kunden nicht nur von den Partnerlösungen, die sich durch eine breite Palette von Postdienstleistungen und über sehr attraktive Öffnungszeiten auszeichnen. Dank des My Post 24-Angebots können in den Quartieren sogar rund um die Uhr Pakete aufgegeben und abgeholt werden.

Zusammenarbeit zwichen Kirche und Post

Gurtnellen (UR) – ein Dorf im oberen Urner Reusstal. Mit der Kirche ist auch die Post immer noch im Dorf. In den Räumen des «Seelsorgeraum Urner Oberland» der Kirchgemeinde St. Josef können die Kundinnen und Kunden seit 2. Oktober 2017 Briefe und Pakete aufgeben und abholen, Einzahlungen erledigen oder Briefmarken kaufen. Das Pfarreisekretariat ist damit zum noch beliebteren Treffpunkt geworden. Schweizweit ist diese Zusammenarbeit zwischen Kirche und Post, die auf Initiative des Kirchenrates hin entstand, einmalig.

Die Ladenkundschaft behalten

Seit zwei Jahren steht in der Bäckerei mit Tearoom «Au vieux Grenier» in Noréaz (FR) ein Selbstbedienungsmodul der Post. Patron Christian Audergon sieht darin nicht nur einen Geschäftsvorteil. «Es ist ein Dienst an der Bevölkerung. Wegen der Filiale habe ich vielleicht etwas mehr neue Kundschaft, aber vor allem verliere ich die bestehende nicht. Die Post, eine Bäckerei oder ein Laden sind für ein Dorf als Treffpunkt immens wichtig.»

post.ch/netzderzukunft